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	<title>ChiliConCharme &#187; Psychologie</title>
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		<title>Motivation 2.0: Was Führungskräfte beachten sollten</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Jun 2011 07:00:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bianca Gade</dc:creator>
				<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Führungskräfte]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[verhaltensökonomie]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist zwar schon ein paar Tage her, aber nun wollte ich doch mal meine Präsentation, anlässlich des ersten Web Montags in Saarbrücken, vorstellen. Anlass, diesen Vortrag zu halten, waren vor allem zwei Bücher, die mich sehr begeisterten. Ersteres ist von MIT Professor und Verhaltensökonom Dan Ariely &#8220;Denken hilft zwar, nützt aber nichts&#8221; und &#8220;Drive&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist zwar schon ein paar Tage her, aber nun wollte ich doch mal meine Präsentation, anlässlich des <a href="http://www.webmontag.de/location/saarbruecken/2011-03-28" target="_blank">ersten Web Montags in Saarbrücken</a>, vorstellen. Anlass, diesen Vortrag zu halten, waren vor allem zwei Bücher, die mich sehr begeisterten. Ersteres ist von MIT Professor und Verhaltensökonom <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Dan_Ariely" target="_blank">Dan Ariely</a> &#8220;<a href="http://www.amazon.de/Denken-hilft-zwar-n%C3%BCtzt-nichts/dp/3426780356/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;qid=1309010765&amp;sr=8-1" target="_blank">Denken hilft zwar, nützt aber nichts</a>&#8221; und &#8220;<a href="http://www.amazon.de/Drive-Was-Sie-wirklich-motiviert/dp/3902404957/ref=sr_1_1?s=books&amp;ie=UTF8&amp;qid=1309010823&amp;sr=1-1" target="_blank">Drive</a>&#8221; von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dan_Pink" target="_blank">Daniel Pink</a>, einem US-amerikanischen Schriftsteller, der sich ebenso von Arileys Experimenten inspirieren ließ.</p>
<p>Bei dem Vortrag ging es dabei um die Fragen: Warum befüllen Menschen freiwillig und ohne finanzielle Gegenleistung Wikis und Blogs? Was ist es, was ehrenamtliche HelferInnen antreibt? Warum arbeiten Programmierer an Open Source Projekten? Was lässt den Menschen Höchstleistungen erbringen und damit sogar so erfolgreich sein, dass wirtschaftlich arbeitende Unternehmen vom Markt gedrängt werden? Das sind alles sehr spannende Fragen, vor allem für ein Unternehmen. Denn während viele auf finanzielle Belohnungsmodelle aufbauen, sehen sie die wirklichen Antriebe nicht. Vor allem nicht für Wissensarbeiter. Aber mal von vorne.</p>
<div id="__ss_7435373" style="width: 425px;">
<p><strong style="display: block; margin: 12px 0 4px;"><a title="Motivation 2.0" href="http://www.slideshare.net/ChiliConCharme/motivation-20">Motivation 2.0</a></strong> <object id="__sse7435373" width="425" height="355"><param name="movie" value="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=motivation20-110329133544-phpapp01&amp;stripped_title=motivation-20&amp;userName=ChiliConCharme" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="355" src="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=motivation20-110329133544-phpapp01&amp;stripped_title=motivation-20&amp;userName=ChiliConCharme" name="__sse7435373" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object> View more <a href="http://www.slideshare.net/">presentations</a> from <a href="http://www.slideshare.net/ChiliConCharme">Bianca Gade</a></p>
</div>
<p><script src="http://b.scorecardresearch.com/beacon.js?c1=7&amp;c2=7400849&amp;c3=1&amp;c4=&amp;c5=&amp;c6="></script> <script src="http://b.scorecardresearch.com/beacon.js?c1=7&amp;c2=7400849&amp;c3=1&amp;c4=&amp;c5=&amp;c6="></script></p>
<p>Wir beginnen mit den Marktveränderungen von gestern auf heute zu morgen. Diese unterscheiden sich vor allem in ihren Produkten: Im Industriezeitalter gab es vorzugsweise Produkte mit Funktion. Design war kaum gefragt, es wurde genormt. Auch die Arbeitsformen und die Arbeiter wurden in Prozesse gesteckt, in denen sie diese Produkte auf sehr effiziente Art produzierten. Das Belohnungsmodell war klar: Je mehr und schneller man arbeitet, umso mehr hat man verdient.</p>
<p>In den heutigen Produkten zeichnet sich ab, dass neben den Funktionen, das Schöne immer wichtiger wird. Für die Arbeitsformen bedeutet es vor allem, das mehr denn je an Kreativität gefragt ist. Fließbandarbeiten können und werden ausgelagert in Ländern, die, neben einem ebenso hohen Bildungsniveau, wesentlich günstiger sind. Beispiel iPhone: Jeder, der eins hat, liest auf der Rückseite folgende Zeilen:<em> Designed by Apple in California. Assembled in China</em>. Was sich heute entwickelt, vermutet Ihr vermutlich schon längst: Wissensarbeiter können durch Geld nicht effizienter werden. Niemand &#8220;produziert&#8221; deswegen schneller, und auch nicht bessere Ideen.</p>
<p><strong>Ab hier beginnen wir uns zu fragen: Was ist es was den Wissensarbeiter motiviert?</strong></p>
<p>Auf Facebook habe ich diese Frage, vor der Präsentation, in meinen Status geschrieben und allerhand tolle Antworten erhalten. Und auch so, wie Dan Pink in seinem Buch beschriebt, kristallisierten sich folgende drei Punkte heraus:</p>
<p><em>Der Wissensarbeiter ist motiviert, wenn&#8230;</em></p>
<ul>
<li>er selbstbestimmt arbeiten kann</li>
<li>er in dem, was er tut, perfekt werden darf und</li>
<li>er in seiner Arbeit einen Sinn sieht</li>
</ul>
<p>Alle diese Punkte lassen vermuten, dass der Wissensarbeiter eigentlich keine Motivation braucht &#8211; vielmehr sollten Vorgesetzte aufpassen, ihn nicht zu demotivieren. <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Edward_L._Deci" target="_blank">Prof. der Psychologe Edward Deci</a>, hat mit seinem Experiment bewiesen, dass eine Demotivation stattfindet, wenn man Belohnungen streicht. Und Dan Arieley hat herausgefunden, dass ein Mensch vor allem dann alles gibt, wenn man ihn um einen Gefallen bittet. Aber was kann ein Unternehmen letztendlich praktisch tun?</p>
<p><strong>Dazu gibt es verschiedene Methoden, die nach belieben erweiterbar sind:</strong></p>
<p><em>20% Regelung auf Stützrädern</em><br />
Der berühmten <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2006/05/21/google-20-regel/" target="_blank">Motivationsmethode von Google</a> nachempfunden (ok, das gab´s auch schon vorher, aber Google ist wohl am Bekanntesten), kann sich die Geschäftsführung überlegen, dem Mitarbeiter einen halben Arbeitstag für eigene Projekte zu geben und dies testweise auf 6 Monate zu begrenzen.</p>
<p><em>Kontrollverzicht üben</em><br />
Auch wenn man´s kaum mehr hören kann (geht mir zumindest so), aber Vertrauen und Kontrollverzicht sind für einen motivierten Wissensarbeiter da A und O. Dazu zählt eine offene und transparente Kommunikation genauso, wie ihn in Ziele einzubinden.</p>
<p><em>Digitaler Kulturraum für Mitarbeiter</em><br />
Was sich im Social Web bewährt hat, sollte es viel mehr im Unternehmen geben: Ein Social Intranet. Ein digitaler Raum, in dem sich die Kollegen kennenlernen, miteinander Ideen teilen, Projekte stemmen, sich bestärken &#8211; einfach menscheln. Digitale Kaffeeküche oder (gesunde) Raucherecke, sozusagen.</p>
<p><em>Teamgeist fördern</em><br />
Wettbewerb untereinander ist leider nicht immer so förderlich, wie es sich manche wünschen. Besser wäre, die Teamgemeinschaft zu stärken. Das kann geschehen durch Teamwettbewerbe oder gemeinsam &#8220;Großes&#8221; schaffen und die &#8220;Welt verändern&#8221;. Das können sportliche Aktionen genauso sein, wie Mensch und Umwelt zu helfen. &#8220;Es für jemand anderen tun&#8221; lässt viele Menschen Berge versetzen.</p>
<p>Eigentlich sind diese Punkte ziemlich einleuchtend, wenn man sie mal kennt. Oder was denkt Ihr darüber? Seht Ihr Euch auch als Wissensarbeiter und erkennt Euch in den Gedanken wieder? Fallen Euch noch mehr Ideen ein, wie man Wissensarbeiter motivieren bzw. nicht demotivieren kann oder kennt Ihr sogar Praxis-Beispiele?</p>
<p><em>Bildquelle: <a href="http://www.flickr.com/photos/jim_lahey/498069289" target="_blank">http://www.flickr.com/photos/jim_lahey/498069289</a></em></p>
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 <p><a href="http://www.chiliconcharme.de/?flattrss_redirect&amp;id=574&amp;md5=b4105e80bea39507da9e0cf93bbbfee5" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.chiliconcharme.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Große Führungskräfte inspirieren uns zu handeln &#8211; aber wie?</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Jun 2011 09:33:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bianca Gade</dc:creator>
				<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Leadership]]></category>
		<category><![CDATA[TED]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit geht´s (oft) nicht, es sein zu lassen, funktioniert ebenso wenig: Kommunikation. Jeder kommuniziert auf irgendeine Art und Weise. Wie so schön das Sprichwort sagt: Man kann nicht, nicht kommunizieren &#8211; und meint damit, dass ein Gespräch auch ohne Worte funktionieren kann. Der Dialog zwischen Menschen, bei einem Small-Talk, einer Verhandlung oder in Teams, kann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit geht´s (oft) nicht, es sein zu lassen, funktioniert ebenso wenig: Kommunikation. Jeder kommuniziert auf irgendeine Art und Weise. Wie so schön das Sprichwort sagt: Man kann nicht, nicht kommunizieren &#8211; und meint damit, dass ein Gespräch auch ohne Worte funktionieren kann. Der Dialog zwischen Menschen, bei einem Small-Talk, einer Verhandlung oder in Teams, kann dabei sehr unterschiedlich sein und die Teilnehmer vor verschiedene Herausforderungen stellen. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Empathie" target="_blank">Empathische</a> Menschen sind dabei besonders bevorteilt und die, die es nicht sind, haben es besonders schwer. Denn wer nicht fühlt, was andere fühlen kann nicht handeln, um andere zu überzeugen. Für Firmen ist Kommunikation eine besondere Herausforderung. Das war schon immer so und bildet sich im Social Web jetzt umso mehr ab. Nur ganz wenige von ihnen schaffen es, genau den Punkt zu treffen, um Konsumenten und Mitarbeiter so von sich zu überzeugen &#8211; für ein Höchstmaß an Leistung und Umsatz. Was aber machen sie so anders als andere Unternehmen?</p>
<p>Erstaunlicherweise wird das Wort Kommunikation gerne mal missbraucht: Ein Manager, der Personalveränderungen an die Mitarbeiter <em>kommuniziert</em>, meint damit sicher nicht, dass er mit ihnen gemütlich beim Kaffee zusammen saß und einen Dialog führte. Dabei meint das Wort Kommunikation doch genau das: Einen Dialog führen, mit anderen sprechen, Meinungen einholen und sie in Entscheidungen, Innovationen und Strategien einfließen lassen. Das gleiche Schicksal erleben wir Konsumenten auch im TV, Radio und leider auch im Social Web: Kundenkommunikation versteht sich mehr als Werbung als an einem interessierten Gespräch. Dabei wollen wir doch gerne unser Leben mit schönen, gesunden, unterhaltsamen und sinnvollen Produkten bereichern. Und wir wollen auch unseren Job lieben und in unseren Aufgaben einen Sinn sehen, der uns letztendlich zu Höchstleistungen motiviert. Die Fragen, die sich jedes Unternehmen stellen sollte, sind: Was macht Menschen treu, Mitarbeiter loyal und Kunden zu Fans? Qualität, niedrige Preise, attraktive Extras, aufwendige Werbung? &#8230;Wirklich?</p>
<p><a href="http://www.ted.com/speakers/simon_sinek.html" target="_blank">Simon Sinek</a> ist Autor und Coach für Führungskräfte. In einem beeindruckenden TED-Vortrag beantwortet er die Frage mit: <a href="http://www.startwithwhy.com/" target="_blank">Start With Why</a>. Er hat ein einfaches und kraftvolles Model für inspirierende Führungspersönlichkeiten, das mit dem goldenen Kreis mit der Frage &#8220;Warum?&#8221; startet. Seine Beispiele beinhalten Apple, Martin Luther King und die Brüder Wright &#8211; auch Gegenbeispiele werden genannt. Sehr inspirierend und ich denke, das <a href="http://www.amazon.de/Start-Why-Leaders-Inspire-Everyone/dp/1591842808/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books-intl-de&amp;qid=1307005442&amp;sr=8-1" target="_blank">passende Buch</a> dazu liegt auch bald in meinem Einkaufskorb.</p>
<p><object width="446" height="326"><param name="movie" value="http://video.ted.com/assets/player/swf/EmbedPlayer.swf" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="bgColor" value="#ffffff" /><param name="flashvars" value="vu=http://video.ted.com/talks/dynamic/SimonSinek_2009X-medium.flv&amp;su=http://images.ted.com/images/ted/tedindex/embed-posters/SimonSinek-2009X.embed_thumbnail.jpg&amp;vw=432&amp;vh=240&amp;ap=0&amp;ti=848&amp;lang=ger&amp;introDuration=15330&amp;adDuration=4000&amp;postAdDuration=830&amp;adKeys=talk=simon_sinek_how_great_leaders_inspire_action;year=2009;theme=not_business_as_usual;theme=a_taste_of_tedx;theme=unconventional_explanations;event=TEDxPuget+Sound+;tag=Business;tag=bullseye;tag=entrepreneur;tag=leadership;tag=sales;tag=selling;tag=success;&amp;preAdTag=tconf.ted/embed;tile=1;sz=512x288;" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="446" height="326" src="http://video.ted.com/assets/player/swf/EmbedPlayer.swf" flashvars="vu=http://video.ted.com/talks/dynamic/SimonSinek_2009X-medium.flv&amp;su=http://images.ted.com/images/ted/tedindex/embed-posters/SimonSinek-2009X.embed_thumbnail.jpg&amp;vw=432&amp;vh=240&amp;ap=0&amp;ti=848&amp;lang=ger&amp;introDuration=15330&amp;adDuration=4000&amp;postAdDuration=830&amp;adKeys=talk=simon_sinek_how_great_leaders_inspire_action;year=2009;theme=not_business_as_usual;theme=a_taste_of_tedx;theme=unconventional_explanations;event=TEDxPuget+Sound+;tag=Business;tag=bullseye;tag=entrepreneur;tag=leadership;tag=sales;tag=selling;tag=success;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" bgcolor="#ffffff" wmode="transparent" pluginspace="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer"></embed></object></p>
<p><em>Bildquelle: <a href="http://www.flickr.com/photos/pieceoplastic/3613485128/">http://www.flickr.com/photos/pieceoplastic/3613485128/</a></em></p>
 <p><a href="http://www.chiliconcharme.de/?flattrss_redirect&amp;id=484&amp;md5=d033ed9fe93af479af016cb8be41af52" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.chiliconcharme.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Wenn der Schwanz beginnt mit dem Hund zu wedeln</title>
		<link>http://www.chiliconcharme.de/2010/07/27/long-tail-emotionale-resonanz/</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 11:18:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bianca Gade</dc:creator>
				<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerke]]></category>

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		<description><![CDATA[Frank Schomburg, hat es auf den Punkt gebracht. Mit dieser Präsentation entführt er den Betrachter in die Magie emotionaler Resonanz und beschreibt dabei drei zentrale Faktoren zur Wirkungssteigerung in Netzwerken: 1. die Zahl der Netzknoten und deren Verbindungen (hohe Koppelungsdichte) 2. der Grad der Spontanaktivität der Knoten im Netz (starkes Grundrauschen) und 3. das Vorhandensein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Frank Schomburg, hat es auf den Punkt gebracht. Mit dieser Präsentation entführt er den Betrachter in die Magie emotionaler Resonanz und beschreibt dabei drei zentrale Faktoren zur Wirkungssteigerung in Netzwerken:</p>
<p>1. die Zahl der Netzknoten und deren Verbindungen (hohe Koppelungsdichte)<br />
2. der Grad der Spontanaktivität der Knoten im Netz (starkes Grundrauschen) und<br />
3. das Vorhandensein länger kreisender Erregungen (dynamische Engramme)</p>
<p>Klingt erst mal sehr wissenschaftlich, ist aber für alle verständlich und exzellent umgesetzt:</p>
<ul>
<li>Machtwechsel vom Anbieter zum Nachfrager<br />
<em>(Warum soziale Netzwerke die Gesellschaft grundlegend verändert)<br />
</em></li>
<li>Strategien der Bewältigung von Komplexität<br />
<em>(Warum emotionale Bewertung heute mehr Bedeutung gewinnt)<br />
</em></li>
<li>Grundlagenhaltung im Umgang mit den Netzen<br />
<em>(Warum die Einschätzungen im Internet so stark polarisieren)</em></li>
</ul>
<p><a style="margin: 12px auto 6px auto; font-family: Helvetica,Arial,Sans-serif; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; font-size: 14px; line-height: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; -x-system-font: none; display: block; text-decoration: underline;" title="View Emotionale Resonanz on Scribd" href="http://www.scribd.com/doc/31711897/Emotionale-Resonanz">Emotionale Resonanz</a> <object id="doc_346009215021463" style="outline: none;" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="100%" height="500" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="name" value="doc_346009215021463" /><param name="data" value="http://d1.scribdassets.com/ScribdViewer.swf" /><param name="wmode" value="opaque" /><param name="bgcolor" value="#ffffff" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="FlashVars" value="document_id=31711897&amp;access_key=key-1w9c3orwwftdm8zux4tf&amp;page=1&amp;viewMode=list" /><param name="src" value="http://d1.scribdassets.com/ScribdViewer.swf" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="flashvars" value="document_id=31711897&amp;access_key=key-1w9c3orwwftdm8zux4tf&amp;page=1&amp;viewMode=list" /><embed id="doc_346009215021463" style="outline: none;" type="application/x-shockwave-flash" width="100%" height="500" src="http://d1.scribdassets.com/ScribdViewer.swf" flashvars="document_id=31711897&amp;access_key=key-1w9c3orwwftdm8zux4tf&amp;page=1&amp;viewMode=list" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" bgcolor="#ffffff" wmode="opaque" data="http://d1.scribdassets.com/ScribdViewer.swf" name="doc_346009215021463"></embed></object></p>
<p><em>Bildquelle: <a href="http://www.flickr.com/photos/genevainformation/458911343/" target="_blank">http://www.flickr.com/photos/genevainformation/458911343/</a></em></p>
 <p><a href="http://www.chiliconcharme.de/?flattrss_redirect&amp;id=368&amp;md5=48894bbf9a4e7af3ce457ab2d0153514" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.chiliconcharme.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>simyo fordert Vodafone heraus</title>
		<link>http://www.chiliconcharme.de/2010/04/06/simyo-fordert-vodafone-heraus/</link>
		<comments>http://www.chiliconcharme.de/2010/04/06/simyo-fordert-vodafone-heraus/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 06 Apr 2010 17:37:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bianca Gade</dc:creator>
				<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Spaß & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie & Analyse]]></category>
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		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>

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		<description><![CDATA[Naja, gestritten wurde diesmal nicht aber ein bisschen provokativ war es seitens des Telekommunikationsdienstleisters simyos schon, als sie am 22. Januar diesen Jahres, auf dem Düsseldorfer Vodafone-Gebäude einen wettbewerblichen Gruß hinterließen. Ganz nach dem Motto &#8220;Tue Gutes in dein Handy&#8221;: Autsch, könnte man nun meinen. Sowas kann ja nur nach hinten losgehen. Dafür umso überraschender, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Naja, gestritten wurde diesmal nicht aber ein bisschen provokativ war  es seitens des Telekommunikationsdienstleisters <a href="http://www.simyo.de/" target="_blank">simyos</a> schon, als sie am 22. Januar  diesen Jahres, auf dem Düsseldorfer Vodafone-Gebäude einen <a href="http://blog.simyo.de/2010/01/23/simyos-nachbarschaftliche-gruse-an-vodafone/" target="_blank">wettbewerblichen  Gruß</a> hinterließen. Ganz nach dem Motto &#8220;Tue Gutes in dein Handy&#8221;:<br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="540" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/WBkVM22TpeM&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="540" height="340" src="http://www.youtube.com/v/WBkVM22TpeM&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Autsch,  könnte man nun meinen. Sowas kann ja nur nach hinten losgehen. Dafür  umso überraschender, als Vodafone sich mit einem sehr netten Brief für  die nachbarschaftliche Grüße bedankte und simyo nachträglich die  Erlaubnis für diese Werbemaßnahme am Mannesmann-Ufer erteilte. Aber das  war noch nicht alles: <a href="http://www.vodafone.de/" target="_blank">Vodafone</a> machte simyo den Vorschlag, einen Teil der gesparten Werbeausgaben  (immerhin wurde hierfür eine gut sichtbare Fassade genutz), an das von  der Vodafone Stiftung geförderte <a href="http://www.offroadkids.de/" target="_blank">Straßenkinder-Projekt Off Road Kids</a> zu spenden.</p>
<p><a title="simyo spendete" href="http://blog.simyo.de/2010/01/28/chapeux-vodafone/" target="_blank">Und  genau das tat simyo nun auch</a>: Großzügige 2.500 EUR wurden an das  Projekt überwiesen, dazu Berichte auf deren Corporate Blog und anderen  Medien.</p>
<p>Wirklich eine sehr gelungene und sportliche Aktion  und für mich ein Paradebeispiel für fairen Wettbewerb. Bravo!</p>
<p>Mein  Dank geht übrigens an den <a href="http://www.devblogger.de/" target="_blank">22-jährigen Blogger Ben</a>, der mich in  einem Kommentar zu <a href="../2010/03/22/willst-du-den-charakter-eines-menschen-erkennen-so-gib-ihm-macht/" target="_blank">diesem </a><a href="../2010/03/22/willst-du-den-charakter-eines-menschen-erkennen-so-gib-ihm-macht/" target="_blank">Blogbeitrag</a> darauf aufmerksam machte.</p>
<p>Bildquelle: <a title="Bildquelle" href="http://www.flickr.com/photos/beuel_sued/1304310123/" target="_blank">http://www.flickr.com/photos/beuel_sued/1304310123/</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Willst du den Charakter eines Menschen erkennen, so gib ihm Macht</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Mar 2010 20:14:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bianca Gade</dc:creator>
				<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie & Analyse]]></category>
		<category><![CDATA[Reputation Management]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Social Networking]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>

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		<description><![CDATA[Was damals Abraham Lincoln so weise mit diesem Satz gesagt hat, bestätigt sich leider immer wieder. Und gerade im Social Web kommt erschwerend hinzu, dass sich schlechte Nachrichten schnell verbreiten. Sogar wesentlich schneller als Gute. So ist es nicht verwunderlich, wenn Hetzkampagnen &#8211; berechtigt oder nicht &#8211; eine hohe Leserschaft finden, die darüber hinaus gerne [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was damals <a title="Abraham Lincoln" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Abraham_Lincoln" target="_blank">Abraham Lincoln</a> so weise mit diesem Satz gesagt hat, bestätigt sich leider immer wieder. Und gerade im Social Web kommt erschwerend hinzu, dass sich schlechte Nachrichten schnell verbreiten. Sogar wesentlich schneller als Gute. So ist es nicht verwunderlich, wenn Hetzkampagnen &#8211; berechtigt oder nicht &#8211; eine hohe Leserschaft finden, die darüber hinaus gerne bereit sind, diese &#8220;Ungerechtigkeit&#8221; in die Welt zu posaunen. Mit unter habe ich auch kein Problem damit, denn es gibt sicher einiges, was besser unterlassen oder getan werden sollte um uns nachhaltig eine bessere Welt zu bescheren. Gefühlt häufen sich jedoch die Ereignisse, die sich in den Netzwerken abspielen. Die Wippe beginnt sich in die andere Richtung zu bewegen, denn wenn der Mob sich einmal bildet, hat keine Organisation mehr etwas zu lachen.</p>
<h3>Wenn es über das eigentliche Ziel hinaus geht</h3>
<p><a href="http://www.chiliconcharme.de/wp-content/uploads/2010/03/DaveCarroll.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-151" title="Dave Carroll" src="http://www.chiliconcharme.de/wp-content/uploads/2010/03/DaveCarroll-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>So geschehen zum Beispiel letztes Jahr <a title="United Airlines Taylor Gitarre" href="http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,635071,00.html" target="_blank">mit der United Airlines</a>. Dem <a title="kanadischer Musiker Dave Carroll" href="http://www.davecarrollmusic.com/" target="_blank">kanadische Musiker Dave Carroll</a> wurde auf einer Reise im Frühjahr 2008 seine Gitarre im Wert von 3500 Dollar beim Verladen zerstört. Den Schaden wollte United nicht erstatten, trotz, dass es Caroll und seine Band sogar aus dem Flugzeug mit angesehen haben, wie die Mitarbeiter mit dem wertvollen Instrument umgingen. Nach etlichen bösen E-Mails und Telefonaten, die allesamt nichts brachten, schwor Carroll sich mit drei Musikvideos zu revanchieren. Soweit so gut könnte man meinen, geschieht der United doch eigentlich recht. Wenn doch aber nach dem <a title="Musikvideo Dave Carroll" href="http://www.youtube.com/watch?v=5YGc4zOqozo" target="_blank">ersten Video</a> bereits vom Unternehmen eingelenkt und versprochen wurde, den Schaden zu übernehmen &#8211; wozu dann noch die anderen beiden? Das Ergebnis des Imageschadens für United war nicht ohne: <a title="Musikvideo Dave Carroll" href="http://www.youtube.com/watch?v=5YGc4zOqozo" target="_blank">Song Nr. 1</a> kann 8,2 Mio Ansichten verzeichnen, <a title="Musikvideo Nr. 2 Dave Carroll" href="http://www.youtube.com/watch?v=h-UoERHaSQg" target="_blank">Song Nr. 2</a> immerhin knapp 950.000 und der <a title="Musikvideo Nr. 3 Dave Carroll" href="http://www.youtube.com/watch?v=P45E0uGVyeg" target="_blank">dritte</a>, der jetzt Anfang März 2010 raus kam, hat immerhin schon fast 74.700 Aufrufe. Für mich nimmt das Ausmaße an, die bei mir einen kleinen bitteren Nebengeschmack hinterlässt. Denn mittlerweile scheint mir das nur noch zu einer einzigen Eigen-PR gewandelt zu haben.</p>
<h3>Sportartikelhersteller gibt sich unsportlich</h3>
<p><a href="http://www.chiliconcharme.de/wp-content/uploads/2010/03/jako.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-152" title="Jako Screenshot" src="http://www.chiliconcharme.de/wp-content/uploads/2010/03/jako-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Es gibt aber durchaus auch Aktionen, die ich nicht unbedingt verurteilen kann, wie z.B. <a title="Der Fall Jako" href="http://www.denquer.de/social-media-deutschland/der-fail-jako-eine-kleine-chronologie/" target="_blank">der Fall Jako</a>. Wie viele im Netz mitbekommen haben, hat der Sportartikelhersteller sich letztes Jahr etwas übertrieben und gleich mit Hilfe einer Anwältin gegen angebliche <em>unzulässige Schmähkritik</em> verteidigt. Der Blogger zahlte und nahm den kritischen Blogbeitrag über das neue Jako-Logo vom Netz. Doch damit war es nicht genug: Ein Nachrichtenaggregator war etwas schneller und reproduzierte den Artikel, was nochmal Anlass war, ein Anwaltsschreiben rauszuschicken &#8211; diesmal mit der 5-fachen Erhöhung der Summe. Die <a title="Wie Jako den Leuten das letzte Trikot auszieht" href="http://www.allesaussersport.de/archiv/2009/09/01/wie-jako-anderen-leuten-das-letzte-trikot-auszieht/" target="_blank">Bloggerszene schrie auf</a> und Jako gab schließlich klein bei. In einer <a title="Jako Presseerklärung" href="http://jako.de/jako_site_germany/jako/presse" target="_blank">Presseerklärung</a> heißt es, sie hätten überreagiert.</p>
<h3>Vorbildliche Einigung</h3>
<p><a href="http://www.chiliconcharme.de/wp-content/uploads/2010/03/jack-wolfskin.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-153" title="Jack Wolfskin Screenshot" src="http://www.chiliconcharme.de/wp-content/uploads/2010/03/jack-wolfskin-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Die bisher vernünftigste Beilegung eines Streits gelang meines Erachtens dem Online-Markplatz für Selbstgestaltetes, DaWanda und dem Modelabel Jack Wolfskin. Der Streit ist entfacht, als Artikel im Shop auftauchten, die Motive von Katzenpfoten drauf hatten und verkauft wurden. <a title="Abmahnung Jack Wolfskin DaWanda" href="http://www.werbeblogger.de/2009/10/17/jack-wolfskin-eroeffnet-den-abmahn-herbst/" target="_blank">Jack Wolfskin nahm dies zum Anlass um DaWanda abzumahnen</a>, weil diese Pfoten dem ihrer &#8220;Tatze&#8221; ähnelten. Der Aufschrei im Internet bewirkte nun, dass Jack Wolfskin einsichtig die Abmahnungen zurücknahm. Dieser ganze Fall sollte auch nicht unbelohnt bleiben: Am 2. Februar 2010 wurde erstmalig der sogenannte &#8220;Oskr&#8221; auf der <a title="Social Media Week" href="http://socialmediaweek.org/" target="_blank">Social Media Week</a> in Berlin verliehen womit Kontrahenten bekannt gewordener Streits im Social Web bedacht werden. Jack Wolfskin wurde für seine offene Kommunikation geehrt und DaWanda dafür, dass sie diesen Fall nicht für die eigene PR ausschlachteten.</p>
<h3>Wenn Hass geschürt wird</h3>
<p><a href="http://www.chiliconcharme.de/wp-content/uploads/2010/03/greenpeace-nestle.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-154" title="Greenpeace vs Nestlé" src="http://www.chiliconcharme.de/wp-content/uploads/2010/03/greenpeace-nestle-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Und was muss ich heute mitbekommen: <a title="Greenpeace erklärt Nestlé den Krieg" href="http://talkabout.posterous.com/greenpeace-vs-nestle-gerechter-kampf-um-die-s" target="_blank">Greenpeace erklärt Nestlé den Krieg</a>. Was eigentlich als Gute Tat gedacht ist, entpuppt sich meiner Meinung nach zu einer sehr unschönen PR-Schlammschlacht. Auf der <a title="Fanseite von Nestlé" href="http://www.facebook.com/home.php#!/pages/Nestle/24287259392?ref=ts" target="_blank">Fanseite von Nestlé</a> hält sich Greenpeace mit negativen Aussagen gegenüber den Machenschaften bei Nestlé nicht zurück. Unter dem Deckmantel etwas Gutes zu tun, hetzt Greenpeace die Masse auf und viele reagieren erstmal empört über Nestlés Machenschaften Palmöl für deren Produkte zu verwenden. Heiligt da der Zweck <a title="Greenpeaces´ Mittel - Orang-Utan Video" href="http://www.greenpeace.org/international/campaigns/climate-change/kitkat" target="_blank">die Mittel</a>? Ich denke nicht, denn so wie bei beim Fall der United Airlines bleibt auch die der Geschmack der Eigen-PR hängen. Persönlich denke ich, wäre uns doch allen viel mehr geholfen, wenn an einem Tisch gemeinsam eine Lösung ausgearbeitet wird.<br />
Nestlé hält sich derzeit leider sehr zurück was die Kommunikation angeht. Lediglich <a title="Nestlé Statement" href="http://www.nestle.com/MediaCenter/SpeechesAndStatements/AllSpeechesAndStatements/statement_Palm_oil.htm" target="_blank">eine Presseinformation </a>wurde herausgegeben. Presseinformationen sind ja immer so eine Sache, denn leider lassen sie keine wirkliche Kommunikation zu. Soviel also zur Nutzung von Social Media. Es gehört doch ein bisschen mehr dazu. Wer sich über den Fall informieren möchte, sollte sich den <a title="Artikel Thomas Hutter Greenpeace vs. Nestlé" href="http://www.thomashutter.com/index.php/2010/03/facebook-wenn-fanpages-kriegsschauplatz-werden/" target="_blank">Artikel bei Thomas Hutter</a> durchlesen.</p>
<p>Alles in Allem sind dies vier ganz unterschiedliche Beispiele, welche Macht wir als Einzelperson mit Social Media an die Hand bekommen haben. Wir müssen daher lernen, mit dieser Macht zaghaft umzugehen und zwar unsere Meinung aber mit gut überlegter Formulierung in die Welt zu setzen. Und sollte es mal zu einer Auseinandersetzung kommen ist es von beiden Seiten wichtig, immer so miteinander zu kommunizieren, dass man sich am Ende des Tages noch in die Augen sehen kann. Dann kann sogar auch noch ein schöner Award dabei rauskommen.</p>
<p>Bildquelle: <a title="Bildquelle" href="http://www.flickr.com/photos/mafleen/3295163029/" target="_blank">http://www.flickr.com/photos/mafleen/3295163029/</a></p>
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		<title>Ab wann spamt (m)ein Unternehmen?</title>
		<link>http://www.chiliconcharme.de/2009/08/17/ab-wann-spamt-mein-unternehmen/</link>
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		<pubDate>Mon, 17 Aug 2009 22:04:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bianca Gade</dc:creator>
				<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie & Analyse]]></category>
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		<category><![CDATA[Spam]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
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		<description><![CDATA[Gestern bin ich über einen interessanten Artikel im Focus gestolpert, der mich mal wieder ins Grübeln brachte: Microblogging Spam: Digitale Belästigung bei Twitter. Hier schreibt der Autor (@andreaswinterer) über seine eigenen (ersten) Erfahrungen in der Twitterwelt. Nun ist es in diesem Artikel so, dass, berechtigter Weise, die recht unverschämten Spammer an den Pranger gestellt werden. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern bin ich über einen interessanten Artikel im Focus gestolpert,  der mich mal wieder ins Grübeln brachte: <a title="Microblogging Spam: Digitale Belästigung bei  Twitter" href="http://www.focus.de/digital/internet/tid-15023/microblogging-spam-digitale-belaestigungen-bei-twitter_aid_421628.html" target="_blank">Microblogging Spam: Digitale Belästigung bei Twitter</a>. Hier  schreibt der Autor (<a title="@andreaswinterer" href="http://twitter.com/andreaswinterer" target="_blank">@andreaswinterer</a>) über seine eigenen  (ersten) Erfahrungen in der Twitterwelt. Nun ist es in diesem Artikel  so, dass, berechtigter Weise, die recht unverschämten Spammer an den  Pranger gestellt werden. Noch schlimmer dabei kommen natürlich  diejenigen weg, die nicht nur die Leut´ mit Werbung zuschütten, sondern  gleich auch Links posten, wohinter sich Viren verstecken. Jetzt werden  in diesem Artikel aber auch ein paar Aussagen gemacht, die mich in  Anbetracht von Corporate Twitter die Frage aufkam: Ab wann spamt ein  Unternehmen?</p>
<p><img id="system-readmore" title="Read More" src="plugins/editors/jce/tiny_mce/plugins/article/img/trans.gif" alt="Read More" />Es  ist schnell und leicht gesagt: Unternehmen sollen sich mehr um Social  Media bemühen, sollen auf XING, Twitter, Facebook und sonstigen  Plattformen präsent sein und außerdem auch ein Blog führen. Dann sollen  Unternehmen aber bloß keine Werbung machen, besser ist es mit den Usern  zu kommunizieren um Feedback zu erhalten und ein gutes Image aufzubauen.  Das ist ja alles schön und gut und natürlich begrüße ich den Schritt in  die Social Media Welt nur allzu sehr. Auf der anderen Seite stoßen aber  eigentlich zwei Welten aufeinander: Einmal die Geschäftswelt, in der  man Geld verdient und Verträge macht und auf der anderen Seite die  soziale Welt, in der man Freunden hilft oder für die Familie da ist &#8211;  unentgeldlich. Eine Mischung beider Welten ist oft schwierig. Wenn es  mal passiert, dass aus Geschäftspartnern einmal Freunde werden, ist das  miteinander Umgehen leichter als wenn aus Freunden Geschäftspartner  werden. Behaupte ich zumindest mal in meinem jugendlichen Leichtsinn und  aus gemachten Erfahrungen <img src='http://www.chiliconcharme.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Aber zurück zum Thema: Die Schwelle, ab  wann es den Usern mit der Werbung nervt, ist schwer zu definieren. Das  sieht man auch recht gut an der (sicher nicht sehr repräsentativen)  Umfrage, die eine kleine Orientierung sein kann:</p>
<p>Die meisten würden also eine <strong>Werbung von unter 10% akzeptieren</strong>,  wobei fast genauso viele dies auch bis 30% tun. Das bestätigt mein  persönliches Bauchgefühl, wobei es auch Tweets gab, die ganz klar dafür  sprachen, überhaupt keine Werbung zu dulden. Aber diese User würden  wahrscheinlich auch keinem Unternehmen folgen (wollen).</p>
<p>Erfolg  beim Twittern zu haben ist gerade am Anfang recht schwer. Es gibt oft  keine große Marke, die evtl. schon einige Fans hat. Man fängt bei Null  an und muss sich erstmal heran tasten. Wer gar keine Erfahrung in der  Twitterphäre hat, sollte diese unbedingt vor dem Anlegen eines  Firmenaccounts sammeln. Es gibt auf Twitter nämlich ein paar  ungeschriebene Gesetze, die sich so leicht sonst nicht erschließen  lassen. Grundsätzlich gilt:</p>
<ol>
<li>Lernen Sie <strong>zuzuhören</strong></li>
<li>Wenn  Sie jemanden direkt Ansprechen, dann tun Sie es auf eine <strong>aufrichtige,  persönliche und charmante</strong> Art und Weise</li>
<li>Versenden Sie <strong>keine  DM (direct message) mit Werbelinks</strong>!! Das nervt nicht nur mich und  wirft ein schlechtes Bild auf das Unternehmen</li>
<li>Twitter ist auch <strong>KEINE  Werbeplattform</strong>, wie es uns manche Marketer weiß machen wollen.</li>
<li>Das  Ziel auf Twitter sollte lauten: <strong>Vertrauen schaffen</strong>. Alles andere  ergibt sich &#8211; oder eben nicht.</li>
</ol>
<p>Zusammengefasst kann man vielleicht sagen: &#8220;Was Du nicht willst, was Dir  andere tun, das mut auch keinem anderen zu&#8221; &#8211; eigentlich doch wieder  ganz leicht, oder? <img src='http://www.chiliconcharme.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><em>Bildquelle: <a href="http://www.flickr.com/photos/santos/56256773/" target="_blank">http://www.flickr.com/photos/santos/56256773/</a></em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>So langweilen Sie Ihre Kunden richtig</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Jul 2009 22:08:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bianca Gade</dc:creator>
				<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[texten]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute stieß ich auf der Arbeit auf eine Seite eines Softwareanbieters, die mich (einmal wieder) ein wenig hat schmunzeln lassen. Jedoch nicht, weil hier drauf etwas außergewöhnlich Lustiges geschrieben steht oder jemand ein tolles Video oder Bild eingestellt hat. Nein. Vielmehr schmunzel ich, weil dem nicht so ist. Daher möchte ich mich heute dem Thema [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute stieß ich auf der Arbeit auf eine Seite eines  Softwareanbieters, die mich (einmal wieder) ein wenig hat schmunzeln  lassen. Jedoch nicht, weil hier drauf etwas außergewöhnlich Lustiges  geschrieben steht oder jemand ein tolles Video oder Bild eingestellt  hat. Nein. Vielmehr schmunzel ich, weil dem nicht so ist. Daher möchte  ich mich heute dem Thema widmen: Langeweile ja, aber dann bitte richtig.</p>
<p>Werbung  ist um uns herum und all gegenwärtig. Und natürlich kommt man auch im  Internet nicht drumherum. Ach was sag ich: So gut wie alle  Unternehmenswebseiten beinhalten Werbung bzw. sind gar komplette  Werbeseiten. Ist ja alles legitim und kann jeder machen wie er es für  richtig hält nur: Wer möchte denn schon gerne freiwillig Werbung lesen?</p>
<h3>Wenn  jeder einzigartig sein will, machen sie es alle gleich</h3>
<p>Aber  zurück zur Seite des Softwareanbieters. Wobei es leider nicht nur  dieser eine ist, denn finden tun Sie solche <strong>Werbefloskeln </strong>so  ziemlich auf jeder. Vielleicht auch auf Ihrer? Auf meiner sind bestimmt  auch noch welche, denn irgendwie scheint &#8220;es&#8221; doch noch in uns drin zu  stecken. Ein <strong>Umdenkungsprozess </strong>muss her. Anhand eines Beispiels  möchte ich das mal demonstrieren.</p>
<p>Hier sehen Sie einen Screenshot  mit einem Werbetext. Die Firma und das Unternehmensalter sind einfach  ausgeblendet. Ersetzen Sie diese Lücken doch mal mit einer x-beliebigen  anderen Softwarefirma, z.B. SAP, Microsoft oder IBM (es war keins von  den drei Anbietern). <em>Um den Text besser zu lesen, können Sie ihn mit  einem Klick vergrößern:<br />
<a href="http://www.chiliconcharme.de/wp-content/uploads/2009/07/2009-07-15-langweiligertext.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-160" title="langweiliger Text" src="http://www.chiliconcharme.de/wp-content/uploads/2009/07/2009-07-15-langweiligertext-300x190.jpg" alt="" width="300" height="190" /></a></em></p>
<p>Na,  fällt Ihnen etwas auf? Richtig &#8211; <strong>dieser Text ist so ziemlich komplett  austauschbar</strong>! Und dabei wurde wahrscheinlich viel Arbeit, Mühe und  Geld in die Entwicklung eines toll-klingenden Werbetextes gesetzt.</p>
<h3>Aber  was ist passiert?</h3>
<p>Im Grunde treffen hier psychologische  Gegensätze aufeinander: Denn während wir alle<strong> individuell und  einzigartig</strong> sein wollen bewegen wir uns trotzdem innerhalb der  Normen. Das merkt man häufig bei Modeerscheinungen (Hose in den  Stiefeln), beim Webdesign (Spiegel-/Glanzeffekte) und auch bei eben  solchen typischen Texten. Ich weiß nicht wie es Ihnen geht, aber wenn  ich schon Wörter wie <em>innovativ</em>, <em>bahnbrechend</em>, <em>beispiellos</em>,  <em>unübertroffen</em>, <em>fundiert </em>und <em>entscheidend </em>lese,  krieg ich Pipi in die Augen&#8230;</p>
<h3>Was kann man nun dagegen tun?</h3>
<p>Wenn  wir uns fragen, wie so ein Text zustande kommt, dann geht es, um am  Beispiel des Softwareanbieters zu bleiben, nicht selten diesen Weg: Der  Entwickler schreibt über das Produkt und schickt den <strong>Text ans  Marketing</strong>. Das Marketing ersetzt das Wort <strong>Produkt durch Lösung</strong> und kringelt ein paar bunte Wortblumen hier und da hin. Dies wird ggf.  noch der Geschäftsführung vor gelegt, die es oft auch nicht besser  wissen und ihren Angestellten da voll vertrauen, was womöglich als Lob  missverstanden wird. Jedenfalls kommt heraus, was herauskommen soll,  wenn jeder es so macht: Nichts einzigartiges, nichts ansprechendes. Und  wie Sie es vielleicht schon von der Werbung kennen: <strong>Nichts ist  langweiliger und eintöniger als sich wiederholende Werbung</strong>.</p>
<h3>Wenn  Sie schreiben, beginnen Sie mit Ihren Kunden, nicht mit Ihrem Produkt</h3>
<p>Wie  schon gesagt, es ist ein Umdenkungsprozess, der nicht von heute auf  morgen stattfindet. Ich denke, Blogger sind oft ein gutes Beispiel wenn  es darum geht zu erkennen, wie im Zeitalter von Web 2.0 kommuniziert  werden kann. Denn zunächst ist nicht Ihr Produkt wichtig, sondern der  Mensch und seine Bedürfnisse. Daher:</p>
<ol>
<li>Wählen Sie eine <strong>Sprache  und Ausdrücke, die nah beim Kunden</strong> sind, damit er sich besser mit  Ihnen / Ihrem Unternehmen identifizieren kann</li>
<li>Fragen Sie sich,  in <strong>welcher Situation sich Ihr Kunde befindet</strong> und geben sie ihm  Tipps, wie er sich helfen kann</li>
<li>Bekommen Sie ein <strong>Gespür dafür,  wie Ihre Kunden ticken</strong> und holen Sie sie ab: Zeigen Sie, dass sie  sie in ihren Meinungen, Gedanken und Problemen verstehen und erzählen  Sie was Sie tun um zu helfen</li>
<li>Wenn Kunden kritisieren oder Sie  etwas ärgert: <strong>Be smart</strong></li>
</ol>
<p>Mein Fazit ist daher: Wenn  Sie sich von der Masse abheben wollen, brauchen wir nur wir selbst zu  bleiben. Wirklich.</p>
<p><strong>Linktipp (engl.)</strong>: <a title="The Gobbledygook Manifesto -- Cutting Edge!  Mission Critical! An analysis of gobbledygook in over 388,000 press  releases sent in 2006" href="http://www.webinknow.com/2006/10/the_gobbledygoo.html" target="_blank">The Gobbledygook Manifesto &#8212; Cutting Edge!  Mission Critical! An analysis of gobbledygook in over 388,000 press  releases sent in 2006 </a></p>
<p><strong>Buchtipp (Amazon)</strong>:  <a title="Buchtipp: Deutsch für Kenner" href="http://www.amazon.de/gp/product/3492244610?ie=UTF8&amp;tag=chil-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3492244610" target="_blank">Deutsch für  Kenner: Die neue Stilkunde </a></p>
<p><em>Bildquelle: <a href="http://www.flickr.com/photos/21617436@N00/2221799366/" target="_blank">http://www.flickr.com/photos/21617436@N00/2221799366/</a></em></p>
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