Nach einem Jahr regelmäßigem Twitterstammtisch mit vielen Gesprächen über Web 2.0 ist es endlich soweit: Im Mai kommt das BarCamp ins Saarland!Das Motto lautet "Werkzeuge für die Wir-Gesellschaft" und soll sich um Themen rund um Social Media drehen. Themenvorschläge liegen ebenso vor wie z.B. "Web 2.0 und Bildung", "Enterprise 2.0" und wer es etwas technischer mag der darf sich auf einen Vortrag über "Frontents 2.0 mit JavaScript" freuen. Wir hoffen aber auch, es kommt noch einiges dazu! Fehlt noch was? Ja klar: Sponsoren! Im Gegenzug erhalten Firmen eine tolle Möglichkeit, sich einem weltoffenen, vor allem aber international vernetzen Publikum zu präsentieren. Denn eins ist bei solchen Events klar: Nichts bleibt in diesen Räumen.
Apropos: Hierfür konnte Andreas Sander, der Organisator des SaarCamps, nichts geringeres als die Räumlichkeiten des DFKI, dem deutschen Forschungszentrum für künstliche Intelligenz gewinnen. Wie ich persönlich finde, absolute Spitzenklasse!
Unter www.saarcamp.de öffnet sich eine Mixxt-Seite, die für jedermann offen ist. Wer weitere Informationen zum Fortschritt erhalten möchte oder selbst eine Idee hat sich einzubringen, ist hier genau richtig. Einfach anmelden und mitmachen :) Ich freu mich!
Seit Amazon sich gekaufte Bücher per Knopfdruck einfach wieder zurückgeholt hat, ist die Diskussion entbrannt, was denn wirklich uns gehört und was noch dem Hersteller. Der Fall Amazon: Hier hat das Unternehmen via Fernanweisung zwei Bücher aus dem digitalen Datenbestand seiner Kunden gelöscht. Das Geld bekamen sie zwar zurück und auch ein Gutschein wurde ausgestellt. Was jedoch bleibt, ist der Eingriff in die Privatsphäre.
Der Corporate Twitter Account - oder vielmehr die Accounts von Sixt, wirklich auf den ersten Blick in der Tat etwas gewöhnungsbedürftig. Zugegebenermaßen musste auch ich etwas schmunzeln als ich kürzlich über den Account gestolpert bin. Immerhin lacht einem nach dem Aufruf ein sehr leeres Fenster entgegen, das lediglich ein bisschen mit dem Sixt-Logo geschmückt und mit an die 179 Followers aus den Sixt-Niederlassungen/-Bereiche verziert sind.
Im E-Mail Marketingblog von Orange Marketing wird die Frage diskutiert, ob Social Media Kampagnen irgendwann einmal das E-Mail Marketing ablösen. Wie im Artikel, meiner Meinung nach, richtig interpretiert wird, können sich E-Mail Marketing und Social Media ergänzen, jedoch nicht ablösen. Wobei ich es hier doch noch ein wenig anders sehe. Denn nicht Social Media unterstützt E-Mail Marketing, sondern umgekehrt
Meiner Ansicht nach sind das auch zwei ganz unterschiedliche Ansätze: Während Social Media einen Dialog darstellt bedeutet eine E-Mail (nur) ein Monolog. Die Entscheidung trifft der Kunde/Interessent da selbst welche Form er bevorzugt, wobei beide Kommunikationswege Vor- und Nachteile haben können.
Vorab: Es gibt viel, verdammt viel Auswahl was Weiterbildungsmöglichkeiten auf diesem Gebiet angeht. Da reicht die Palette vom einfachen 1 bis 3-Tage Seminar, bis hin zu einem mehrmonatigen oder gar Jahre andauerndem Studium. Interessant ist es allemal, doch was bringt es am Ende wirklich und wie finde ich heraus, welche Maßnahme geeignet für mich selbst und meine Mitarbeiter sind? Dem möchte ich hier kurz auf den Grund gehen und verschiedene Angebote abwägen.
Was steckt hinter Social Marketing? Warum der Hype um Web 2.0? Darüber hinaus stelle ich mir persönlich auch immer die Frage, warum Deutschlands Unternehmen so lange dafür brauchen um auf den Zug aufzuspringen, das Internet nicht nur als eine "Visitenkarte" anzusehen sondern als Chance sich auf den Märkten zu etablieren. Das Vertrauen der Kunden durch Zuhören zu gewinnen, sie ernst zu nehmen in ihren Meinungen, auch Kritik zuzulassen, ihnen mit dem Web die Möglichkeit bieten das Unternehmen mit zu gestalten. Wenn Sie sagen, dass das doch alles sehr Zeitaufwendig ist - ja. Ist es. Aber warum geben Sie dann immer noch Geld für Unternehmensberater aus, wenn so viele der Antworten direkt vor der Haustüre liegen?
... das Ihr Unternehmen ins Gespräch gebracht hätte.
Aller Anfang ist schwer und das gilt nicht nur im "richtigen" Leben sondern vor allem auch dann, wenn es darum geht Neues im Unternehmen auszuprobieren, durchzusetzen und umzusetzen. Das war früher auch schon so, ist heute nicht anders und künftig wird es auch so bleiben. Woran das liegen mag, erklärt sich mir persönlich aus den unterschiedlichen Sichtweisen der Personen und auch sehr oft aus der Unkenntnis der Sache an sich heraus. Kritische Sichtweisen lassen sich oft dadurch positiv beeinflussen, indem aufgeklärt wird - aber ich warne davor, hierbei mit der Tür ins Haus zu fallen. Wer sehr enthusiastisch ist und Kritikern vorschwärmt, dass Social Media die Lösung Ihrer Probleme ist, wirkt in den seltensten Fällen überzeugend. Zumindest nicht, wenn Sie einen einigermaßen intelligenten Gesprächspartner vor sich sitzen haben. Natürlich ist es wichtig, über die Vorteile des Social Media Marketings zu reden, aber genauso wichtig ist es dies, mit einer gewissen Feinfühligkeit zu tun. Ja und was heißt das nun im Klartext?